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Drei Worte auf einmal, Societäts-Verlag

Etwa 14.000 Patienten leiden in Deutschland infolge schwerer Hirnschädigungen an einem appallischen Syndrom. Noch immer wissen die Ärzte wenig darüber, wie es Wachkoma-Patienten geht. Was nehmen sie wahr? Können sie hören, fühlen und denken? Und für die Angehörigen stellen sich bange Fragen: Kommen sie wieder zu Bewusstsein? Und was wird danach? Um ein solches Schicksal geht es in Maria Knissels Roman, dem die wahre Geschichte des Saxophonisten Stephan Völker zugrunde liegt, der im Roman den Namen Chris trägt. Sein älterer Bruder Klaus verunglückte im September 1977 20-jährig mit dem Motorrad. 1 ½ Jahre später kehrte er geistig und körperlich schwer beeinträchtigt heim.

Klaus und ich haben uns, lange nach seinem Unfall, neu kennen, verstehen, respektieren und lieben gelernt und über dreißig intensive Jahre miteinander verbracht. Wir haben Schlachten gegen Krankenkassen, Bürokratie und die Ärgernisse des Alltags geschlagen – und gewonnen. Aber vor allem haben wir, nachdem ich mich wirklich auf ihn eingelassen hatte, viel gelacht und unglaublich intensive und schöne Momente zusammen erlebt.“ Stephan Völker

Aus den Erlebnissen mit dem behinderten Bruder entstand Musik. „Immer wieder habe ich meinen Bruder Klaus nach seinem Tod gehört. Irgendwann war mir klar, dass ich Musik daraus machen muss“; so Stephan Völker. 2015 liegen die elf Kompositionen auf der CD „Bruders Reise“ vor.

  • „Die größte Barriere von vielen Menschen mit Behinderung sind nicht Treppenstufen oder kleine Schriftzeichen.“ Ein Gespräch mit Maria Knissel
  • Hier erfahren Sie mehr über den Roman "Drei Worte auf einmal"

 

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Fotos: Klaus und Stephan Völker

Hier geht es zu einer Hörprobe

Hier geht es zu einem Interview im Nachrichtenportal Rhein-Neckar

Foto: Maria Knissel

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Geld oder Leben, Koehlers Verlagsgesellschaft

Egal, ob wir viel oder wenig davon haben, das Thema Geld treibt heftig um. So auch die Münchner Unternehmerin Dr. Gisela Kaiser, die die Erfahrung gemacht hat, dass ihr Leben von Kindesbeinen dadurch reglementiert wurde. Geld war ein ständiges Gesprächsthema, sagt sie in einem Interview. Wie die Einstellung, die wir zu Geld und Eigentum haben, unser Leben beeinflusst, legt sie in ihrem Buch dar, für das die studierte Psychologin über Jahre hinweg auch zahllose Interviews geführt hat. Mit armen Schluckern ebenso wie mit Superreichen.

„Wie man mit seinen Gefühlen umgeht, so geht man auch mit Geld um. Und umgekehrt!“ Kaisers Ausgangsthese ist provokant. Allerdings macht die Lektüre schnell deutlich, dass Geld sowohl Substitut wie Projektionsfläche ist. Geld beherrscht uns; es beeinflusst unser Tun und Streben, unsere Gefühle und Wünsche und nicht zuletzt unsere Beziehungen. „Wenn ein ökonomisches System wie unseres auf Optimierung und Konsum ausgerichtet ist, kann der zwischenmenschliche Umgang davon nicht unberührt bleiben“, so Gisela Kaiser, die ihre Leser auch ermuntert, die Leitbilder einer Gesellschaft kritisch zu hinterfragen, die auf unbändiges Wachstum fokussiert ist.

  • Hier erfahren Sie mehr über das Buch
  • Und hier können Sie das Gespräch mit Dr. Gisela Kaiser nachlesen

 

Foto: Gisela Kaiser

  • Porträt, VOGUE BUSINESS, September-Ausgabe
  • Besprechung, NDR2 „Moment mal“, 18. August
  • Besprechung, N-JOY „Radiokirche“, 18. August
  • Zu Gast beim ZDF-MITTAGSMAGAZIN am 7. August
  • Interview, WDR5 „Redezeit“, 6. August
  • Interview, BLR-Mantelprogramm, 3. August
  • Besprechung, HÖRZU, erschienen am 11. Juli
  • Artikel, EMOTION, Juli-Ausgabe
  • Artikel, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (Ausgabe München), 7. Juni

 

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Unser aller #schoenesWort bei Twitter

Print goes Online – entsprechend setzen wir verstärkt auf Aktivitäten im Bereich der neuen Medien. Hin und wieder werden wir überrascht, was dort alles möglich ist. So entwickelte sich aus einem spontanen Tweet bei Twitter (Gedanke ist ein schönes Wort!) binnen weniger Wochen eine stattliche Sammlung mit rund 2.400 Wort-Meldungen.

Die Sammlung, die auf dem Twittwoch-Blog einsehbar ist, lässt viel Raum für Assoziationen und Interpretationen …

Zur Sammlung #schoenesWort geht’s hier

  • Vom 5. Mai bis zum 7. Juni hatten die Twitteratis Zeit, sich in einer Online-Wahl für ihre Top-Favoriten #schoenesWort zu entschieden
  • zuvor erfolgte auf dem Twittwoch-Blog eine Abstimmung über „Unser aller #schoenesWort“.

 

 

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Die Mutmacherin, Koros Nord

Die wahre Geschichte einer Frau, deren Vater 1969 aus Südostanatolien als „Gastarbeiter der ersten Stunde“ nach Deutschland kam. Die Spannungen zwischen den westlichen Werten und den türkischen Traditionen werden unerträglich. Sie läuft von zu Hause weg; für die Familie ein Skandal – für die junge Frau ein erster Schritt in die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.

So schwer sie für ihre Ziele kämpfen musste, so sehr ist Jacqueline Bakir Braders Lebensgeschichte eine Erfolgsgeschichte und ein Plädoyer, Migration als Chance zu begreifen.

Hier erfahren Sie mehr

  • Lesen Sie einen Auszug aus dem Buch

 

Foto: Bakir Brader (c) KoRos Nord

 

 

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Michael Meisheit: Soap

Das Roman-Debüt von Michael Meisheit, der seit 15 Jahren erfolgreich Drehbücher für die populäre Fernsehserie „Lindenstraße“ schreibt, hat alle Ingredienzien, die es zu einer Seifenoper braucht: Intrigen und verbotene Liebe, Sex und Drogen, Eifersucht und Suizidversuch und so viele überraschende Wendungen, dass es einem bisweilen schwindeln kann. Selbstverständlich fehlt der für das Genre typische Cliffhanger auch nicht, der es dem Leser nahezu unmöglich macht, die spannende Lektüre zu unterbrechen. Und wer einen Blick hinter die Kulissen von Fernsehserienproduktionen werfen mag oder die redaktionelle Arbeit von Serien-Drehbuchautoren näher kennenlernen möchte, ist mit der unterhaltsamen Lektüre ebenfalls bestens bedient. – Pageturner nennt man solche Bücher.

Keine Frage, Michael Meisheit kennt das Unterhaltungsmetier, das allwöchentlich sonntags Millionen Zuschauer ans Fernsehgerät fesselt, aus dem FF. Interessant ist das Debüt aber darüber hinaus. Fasziniert von den Möglichkeiten, die das Internet Kreativen bietet, machte der Drehbuchautor sich zu neuen Ufern auf. So entschied er sich für eine interaktive Arbeitsweise im Schulterschluss mit Lesern und Blogbesuchern und veröffentlichte seinen Roman in Eigenregie.

Ein Gespräch mit dem Selfpublisher finden Sie hier

Was Michael Meisheit als Selfpublisher prädestiniert, lesen Sie hier

  • Besprechung, BIBLIOMANIE, 19. Januar 2013
  • EBOOKs-AUTOREN.DE, Interview, 11. Januar 2013
  • Interview, BR2 ZÜNDFUNK, 10. Januar 2013
  • Porträt, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 28. November 2012

 

Foto: Soap / Michael Meisheit

 

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#schoenesWort

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Ich bleibe Optimist, trotz allem. Erinnerungen an Noach Flug jetztzeit verlag

Obwohl die Bundesrepublik enorme Anstrengungen unternommen hat, NS-Opfer finanziell zu unterstützen, ist die Geschichte der Wiedergutmachungspraxis auch eine des trial and error, geprägt von enttäuschten Erwartungen, erbitterten Verteilungskämpfen, Ungerechtigkeiten und Versäumnissen. Dass die vergessenen Opfergruppen dennoch in den Fokus gerieten, war vornehmlich internationalem Druck und dem Engagement Einzelner zu danken. Allen voran Noach Flug (1925 - 2011). Selbst ein Überlebender des Holocaust setzte Flug sich unermüdlich für die Rechte der NS-Opfer ein – egal welcher Nation, Religion oder Weltanschauung sie angehörten. Und er war federführend daran beteiligt, dass alle bis heute Überlebenden in irgendeiner Form eine Entschädigung erhalten haben.

Obschon er 2006 für seine Leistungen im Dienst der Aussöhnung und Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, ist über ihn wenig bekannt. Diese Lücke schließt Bettina Schaefer, die in Israel, Polen, USA und Deutschland 26 Zeitzeugen aufspürte und über zwei Jahre hinweg tiefgehende Gespräche mit Mitstreitern, Gefährten, Freunden und Familienmitgliedern führte. Der Titel der Neuerscheinung „Ich bleibe Optimist, trotz allem“ ist Programm. Flugs Wegbegleiter erinnern sich an eine ungewöhnliche Persönlichkeit, die die traumatischen Erfahrungen nicht verbittert hat. Es wird eines Lebenswerkes gedacht, das uns Vermächtnis sein sollte. „Dieses Buch ist wichtig!“ schreibt Charlotte Knobloch in ihrem Vorwort.

  • Hier erfahren Sie mehr über die Neuerscheinung
  • Flug war ein bescheidener Mensch. Vielleicht, und ich kann hier nur spekulieren, wollte er in Deutschland nicht in der Öffentlichkeit stehen. Was auch möglich ist: Die Medien interessierten sich für den Stoff ‚Wiedergutmachung‘ nicht.“ Ein Gespräch mit der Herausgeberin Bettina Schaefer finden Sie hier

Foto: Noach Flug , Bettina Schaefer (c) jetztzeit verlag

 

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Klein und oho, aber nicht auf dem Schirm?

Wer und wo sind sie – die kleineren Verlage? Das Blog Steglitz Mind fragt bei Verlegern/innen nach ...

Foto: GvP

"Alleine, dass wir machen können, was wir wollen, hilft schon viel." - SteglitzMind stellte am 23.02.2015 Sarah Legler und Jorghi Poll von der Edition Atelier vor: Seit vorigem Sommer .. "bieten wir die meisten Romane auch als E-Books an. Lange haben wir uns gewehrt, sehen E-Books aber mittlerweile als spannende Alternative..."

"Blitzlicht haben wir genug im Literaturbetrieb." - Für ihr verlegerisches Engagement wurde Lisette Bucholz am 19. Oktober 2012 abermals mit dem baden-württembergischen "Landespreis für literarisch ambitionierte kleinere Verlage" ausgezeichnet. SteglitzMind veröffentlichte hierzu einen Brief der Verlegerin, der bis heute nicht an Aktualität verloren hat.

Foto: persona Verlag

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