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Drei Worte auf einmal, Societäts-Verlag

Etwa 14.000 Patienten leiden in Deutschland infolge schwerer Hirnschädigungen an einem appallischen Syndrom. Noch immer wissen die Ärzte wenig darüber, wie es Wachkoma-Patienten geht. Was nehmen sie wahr? Können sie hören, fühlen und denken? Und für die Angehörigen stellen sich bange Fragen: Kommen sie wieder zu Bewusstsein? Und was wird danach? Um ein solches Schicksal geht es in Maria Knissels Roman, dem die wahre Geschichte des Saxophonisten Stephan Völker zugrunde liegt, der im Roman den Namen Chris trägt. Sein älterer Bruder Klaus verunglückte im September 1977 20-jährig mit dem Motorrad. 1 ½ Jahre später kehrte er geistig und körperlich schwer beeinträchtigt heim.

Die Entwicklung der beiden Brüder, die die Autorin über drei Jahrzehnte bis zum Tod von Klaus im Jahr 2009 frei von Pathos und Larmoyanz aus der Perspektive des jüngeren Bruders erzählt, berührt tief. Auch deshalb, weil der Fall Fragen aufwirft, die über ein Einzelschicksal hinausweisen: Ermöglichen wir Menschen mit Handicaps ein Leben, das ihnen Entfaltung schenkt, oder werden sie als willenlose Mündel behandelt? Ist häusliche Pflege Laien überhaupt zumutbar? Und was bedeutet es für die übrigen Geschwister, wenn sich die Eltern über die Maßen einem behinderten Kind zuwenden müssen?

  • „Die größte Barriere von vielen Menschen mit Behinderung sind nicht Treppenstufen oder kleine Schriftzeichen.“ Ein Gespräch mit Maria Knissel
  • Hier erfahren Sie mehr über den Roman "Drei Worte auf einmal"

 

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Fotos: Klaus und Stephan Völker

Klaus und ich haben uns, lange nach seinem Unfall, neu kennen, verstehen, respektieren und lieben gelernt und über dreißig intensive Jahre miteinander verbracht. Wir haben Schlachten gegen Krankenkassen, Bürokratie und die Ärgernisse des Alltags geschlagen – und gewonnen. Aber vor allem haben wir, nachdem ich mich wirklich auf ihn eingelassen hatte, viel gelacht und unglaublich intensive und schöne Momente zusammen erlebt.“ Stephan Völker

Foto: Maria Knissel

Lesungen aus dem Roman gestalten Maria Knissel und Stephan Völker gemeinsam. Gespielt werden dabei Kompositionen, die auf Ereignissen beruhen, die Stephan Völker mit seinem schwerbehinderten Bruder erlebt hat. Die nächsten Veranstaltungen finden statt:

  • 08. Mai im Ludwig-Georg-Gymnasium in Darmstadt
  • 13. Mai in der Stadtbücherei Hockenheim

Hier geht es zu einer Hörprobe

Hier geht es zu einem Interview im Nachrichtenportal Rhein-Neckar

 

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Geld oder Leben, Koehlers Verlagsgesellschaft

Egal, ob wir viel oder wenig davon haben, das Thema Geld treibt heftig um. So auch die Münchner Unternehmerin Dr. Gisela Kaiser, die die Erfahrung gemacht hat, dass ihr Leben von Kindesbeinen dadurch reglementiert wurde. Geld war ein ständiges Gesprächsthema, sagt sie in einem Interview. Wie die Einstellung, die wir zu Geld und Eigentum haben, unser Leben beeinflusst, legt sie in ihrem Buch dar, für das die studierte Psychologin über Jahre hinweg auch zahllose Interviews geführt hat. Mit armen Schluckern ebenso wie mit Superreichen.

„Wie man mit seinen Gefühlen umgeht, so geht man auch mit Geld um. Und umgekehrt!“ Kaisers Ausgangsthese ist provokant. Allerdings macht die Lektüre schnell deutlich, dass Geld sowohl Substitut wie Projektionsfläche ist. Geld beherrscht uns; es beeinflusst unser Tun und Streben, unsere Gefühle und Wünsche und nicht zuletzt unsere Beziehungen. „Wenn ein ökonomisches System wie unseres auf Optimierung und Konsum ausgerichtet ist, kann der zwischenmenschliche Umgang davon nicht unberührt bleiben“, so Gisela Kaiser, die ihre Leser auch ermuntert, die Leitbilder einer Gesellschaft kritisch zu hinterfragen, die auf unbändiges Wachstum fokussiert ist.

  • Hier erfahren Sie mehr über das Buch
  • Und hier können Sie das Gespräch mit Dr. Gisela Kaiser nachlesen

 

Foto: Gisela Kaiser

  • Besprechung, NDR2 „Moment mal“, 18. August
  • Besprechung, N-JOY „Radiokirche“, 18. August
  • Zu Gast beim ZDF-MITTAGSMAGAZIN am 7. August
  • Interview, WDR5 „Redezeit“, 6. August
  • Interview, BLR-Mantelprogramm, 3. August
  • Besprechung, HÖRZU, erschienen am 11. Juli
  • Artikel, EMOTION, Juli-Ausgabe
  • Artikel, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (Ausgabe München), 7. Juni

 

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Unser aller #schoenesWort bei Twitter

Print goes Online – entsprechend setzen wir verstärkt auf Aktivitäten im Bereich der neuen Medien. Hin und wieder werden wir überrascht, was dort alles möglich ist. So entwickelte sich aus einem spontanen Tweet bei Twitter (Gedanke ist ein schönes Wort!) binnen weniger Wochen eine stattliche Sammlung mit rund 2.400 Wort-Meldungen.

Die Sammlung, die auf dem Twittwoch-Blog einsehbar ist, lässt viel Raum für Assoziationen und Interpretationen …

Zur Sammlung #schoenesWort geht’s hier

  • Vom 5. Mai bis zum 7. Juni hatten die Twitteratis Zeit, sich in einer Online-Wahl für ihre Top-Favoriten #schoenesWort zu entschieden
  • zuvor erfolgte auf dem Twittwoch-Blog eine Abstimmung über „Unser aller #schoenesWort“.

 

 

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Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter... Methusalem Verlag

Sie sind schön anzusehen, schmeicheln der Hand und sie tun Seele und Körper gut. Seit Jahrtausenden setzen Menschen auf die Kräfte der Steine.

Gerhard Gutzmann ist ein Pionier der modernen Steinheilkunde. Er hat ausgedehnte Reisen zu den Ursprungsländern unternommen, Überlieferungen und neuere Erkenntnisse zusammengetragen. 1994 publizierte er mit „Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter“ die erste umfassende Darstellung für den deutschen Markt. Jetzt liegt eine komplett überarbeitete Neuauflage vor, die in Text und Bild über 480 Heilsteine, 182 ätherische Öle und 226 Kräuter informiert. Mit 512 Seiten und 2.500 Heilwirkungen von A - Z ist das Werk doppelt so stark wie die Erstausgabe. Ob Anwendungsgebiete, chemische Zusammensetzungen, kulturgeschichtliche Zeugnisse oder Antworten auf die Frage, welche ätherischen Öle und Kräuter sich am sinnvollsten mit Heilsteinen kombinieren lassen – bei Gutzmann wird man fündig.

 

Foto: Gerhard Gutzmann (c) Methusalem Verlag

 

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Michael Meisheit: Soap

Das Roman-Debüt von Michael Meisheit, der seit 15 Jahren erfolgreich Drehbücher für die populäre Fernsehserie „Lindenstraße“ schreibt, hat alle Ingredienzien, die es zu einer Seifenoper braucht: Intrigen und verbotene Liebe, Sex und Drogen, Eifersucht und Suizidversuch und so viele überraschende Wendungen, dass es einem bisweilen schwindeln kann. Selbstverständlich fehlt der für das Genre typische Cliffhanger auch nicht, der es dem Leser nahezu unmöglich macht, die spannende Lektüre zu unterbrechen. Und wer einen Blick hinter die Kulissen von Fernsehserienproduktionen werfen mag oder die redaktionelle Arbeit von Serien-Drehbuchautoren näher kennenlernen möchte, ist mit der unterhaltsamen Lektüre ebenfalls bestens bedient. – Pageturner nennt man solche Bücher.

Keine Frage, Michael Meisheit kennt das Unterhaltungsmetier, das allwöchentlich sonntags Millionen Zuschauer ans Fernsehgerät fesselt, aus dem FF. Interessant ist das Debüt aber darüber hinaus. Fasziniert von den Möglichkeiten, die das Internet Kreativen bietet, machte der Drehbuchautor sich zu neuen Ufern auf. So entschied er sich für eine interaktive Arbeitsweise im Schulterschluss mit Lesern und Blogbesuchern und veröffentlichte seinen Roman in Eigenregie.

Ein Gespräch mit dem Selfpublisher finden Sie hier

Was Michael Meisheit als Selfpublisher prädestiniert, lesen Sie hier

  • Besprechung, BIBLIOMANIE, 19. Januar 2013
  • EBOOKs-AUTOREN.DE, Interview, 11. Januar 2013
  • Interview, BR2 ZÜNDFUNK, 10. Januar 2013
  • Porträt, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 28. November 2012

 

Foto: Soap / Michael Meisheit

 

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#schoenesWort

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Ich bleibe Optimist, trotz allem. Erinnerungen an Noach Flug jetztzeit verlag

Obwohl die Bundesrepublik enorme Anstrengungen unternommen hat, NS-Opfer finanziell zu unterstützen, ist die Geschichte der Wiedergutmachungspraxis auch eine des trial and error, geprägt von enttäuschten Erwartungen, erbitterten Verteilungskämpfen, Ungerechtigkeiten und Versäumnissen. Dass die vergessenen Opfergruppen dennoch in den Fokus gerieten, war vornehmlich internationalem Druck und dem Engagement Einzelner zu danken. Allen voran Noach Flug (1925 - 2011). Selbst ein Überlebender des Holocaust setzte Flug sich unermüdlich für die Rechte der NS-Opfer ein – egal welcher Nation, Religion oder Weltanschauung sie angehörten. Und er war federführend daran beteiligt, dass alle bis heute Überlebenden in irgendeiner Form eine Entschädigung erhalten haben.

Obschon er 2006 für seine Leistungen im Dienst der Aussöhnung und Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, ist über ihn wenig bekannt. Diese Lücke schließt Bettina Schaefer, die in Israel, Polen, USA und Deutschland 26 Zeitzeugen aufspürte und über zwei Jahre hinweg tiefgehende Gespräche mit Mitstreitern, Gefährten, Freunden und Familienmitgliedern führte. Der Titel der Neuerscheinung „Ich bleibe Optimist, trotz allem“ ist Programm. Flugs Wegbegleiter erinnern sich an eine ungewöhnliche Persönlichkeit, die die traumatischen Erfahrungen nicht verbittert hat. Es wird eines Lebenswerkes gedacht, das uns Vermächtnis sein sollte. „Dieses Buch ist wichtig!“ schreibt Charlotte Knobloch in ihrem Vorwort.

  • Hier erfahren Sie mehr über die Neuerscheinung
  • Flug war ein bescheidener Mensch. Vielleicht, und ich kann hier nur spekulieren, wollte er in Deutschland nicht in der Öffentlichkeit stehen. Was auch möglich ist: Die Medien interessierten sich für den Stoff ‚Wiedergutmachung‘ nicht.“ Ein Gespräch mit der Herausgeberin Bettina Schaefer finden Sie hier

Foto: Noach Flug , Bettina Schaefer (c) jetztzeit verlag

  • Buchvorstellung und Podiumsgespräch mit Dorota Flug, Bettina Schaefer und Christoph Heubner am 30. September um 19.00 Uhr, Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“, Lindenstraße 20-25, 10969 Berlin

 

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Klein und oho, aber nicht auf dem Schirm? Wer und wo sind sie – die kleineren Verlage? - Steglitz Mind fragt bei Verlegern/innen nach ...

„Ohne Autoren kein Verlag.“ SteglitzMind stellt Barbara Miklaw mit dem Mirabilis Verlag vor

Foto: GvP

"Blitzlicht haben wir genug im Literaturbetrieb." Für ihr verlegerisches Engagement wurde Lisette Bucholz am 19. Oktober 2012 abermals mit dem baden-württembergischen "Landespreis für literarisch ambitionierte kleinere Verlage" ausgezeichnet. SteglitzMind veröffentlicht einen Brief der Verlegerin, der nicht an Aktualität verloren hat.

Foto: persona Verlag

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